Retail Media

In-Store Media bei EDEKA: Warum der Supermarkt zur Werbeplattform wird

EDEKA-Märkte gehören zu den meistbesuchten Einkaufsorten in Deutschland. Wie Marken diesen Kanal nutzen, warum Instore-Media an Bedeutung gewinnt und was es von klassischer DOOH-Werbung unterscheidet.

10. Juli 20255 Min. LesezeitMedyon Redaktion

Mehr als 80 Millionen Einkäufe finden jede Woche in deutschen EDEKA-Märkten statt. Diese Frequenz macht den Supermarkt zu einem der wertvollsten Medienkanäle, die es gibt – und die meisten Marken haben ihn noch nicht strategisch erschlossen.

Was Instore-Media von klassischer DOOH-Werbung unterscheidet

Digitale Außenwerbung (DOOH) erreicht Menschen im öffentlichen Raum – auf dem Weg zur Arbeit, beim Warten, beim Flanieren. Instore-Media erreicht Menschen in einem fundamental anderen Zustand: Sie sind im Kaufmodus. Sie haben aktiv entschieden, Geld auszugeben. Sie navigieren durch ein Umfeld, in dem jede Botschaft am Regal oder Screen direkt mit verfügbaren Produkten in Beziehung steht.

Die Mechanik der Kaufbeeinflussung am POS

Studien des Lebensmittelhandels zeigen: Kunden entscheiden sich bei bis zu 70 % ihrer Einkäufe spontan für ein Produkt, das vorher nicht auf ihrer Einkaufsliste stand. Diese Spontanentscheidung ist der Moment, den Instore-Media anspricht. Ein Screen am Eingang, der ein Angebot ankündigt, pflanzt eine Botschaft ein, die wenige Meter weiter am Regal zur Entscheidung wird.

  • Screens am Eingang: Idealer Platzierungsort für Awareness-Botschaften – der Kunde ist noch im Entdeckungsmodus
  • Kassenbereich-Screens: Höchste Verweildauer, ideale Werbeplatzierung für Impulskäufe und Markenerinnerung
  • Gangbezogene Platzierungen: Werbung für Produktkategorien nahe dem Regal erhöht die Abverkaufswahrscheinlichkeit messbar
  • Zeitgesteuertes Content-Management: Morgens Frühstücksprodukte, abends Convenience-Food – dynamische Inhalte steigern die Relevanz

Welche Marken am meisten profitieren

Instore-Media ist besonders effektiv für Marken, die im Lebensmitteleinzelhandel gelistet sind und ihren Share of Voice am POS gegenüber dem Wettbewerb ausbauen wollen. Aber auch Nicht-Lebensmittel-Marken profitieren: Ein Fitnessstudio, das in einem EDEKA-Markt im eigenen Einzugsgebiet wirbt, erreicht genau die lokale Zielgruppe, die auch Mitglied werden könnte.

Der Supermarkt ist nicht nur ein Verkaufsort. Er ist ein Medienkanal mit täglicher, lokaler, kaufbereiter Zielgruppe – und er wird massiv unterschätzt.

Medyon betreibt digitale Screens in EDEKA-Märkten in München und der Region. Werbetreibende buchen feste Ausstrahlungszeiten und erreichen täglich zehntausende Sichtkontakte mit einer klar definierten lokalen Zielgruppe – messbar, flexibel und ohne Mindestlaufzeiten, die für Großunternehmen gemacht sind.

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