Retail Media

Retail Media: Warum Werbung am Point of Sale die höchste Kaufabsicht erzeugt

Retail Media ist der am schnellsten wachsende Werbekanal 2025 – und der direkteste Weg zur Kaufentscheidung. Warum Marken, die jetzt auf POS-Werbung setzen, ihren Wettbewerbern einen entscheidenden Schritt voraus sind.

12. Mai 20255 Min. LesezeitMedyon Redaktion

Retail Media beschreibt Werbung, die direkt im oder am Handelsumfeld ausgespielt wird – an der Kasse, im Gang, auf digitalen Screens am Eingang. Was vor wenigen Jahren noch als Nischendisziplin galt, hat sich zu einem der leistungsstärksten Werbekanäle überhaupt entwickelt. Der Grund ist einfach: Nirgendwo sonst ist die Kaufabsicht höher als direkt am Point of Sale.

Der entscheidende Unterschied zu klassischer Werbung

Klassische Werbung – ob TV, Online oder Außenwerbung – arbeitet mit zeitlichem Abstand zur Kaufentscheidung. Eine Kampagne erzeugt Bekanntheit, aber zwischen dem Werbemoment und dem tatsächlichen Kauf liegen oft Tage oder Wochen. Retail Media schließt genau diese Lücke. Wer eine Werbebotschaft direkt in einem Supermarkt sieht, steht buchstäblich vor dem Regal – die Kaufbereitschaft ist maximal.

Studien zeigen: POS-Werbung beeinflusst bis zu 70 % aller Kaufentscheidungen, die erst im Laden selbst getroffen werden.

Digitale Screens am POS: mehr als nur Aufmerksamkeit

Moderne digitale Screens am Point of Sale sind keine statischen Plakate. Sie können Inhalte nach Uhrzeit, Wochentag oder Saison automatisch anpassen. Eine Bäckerei bewirbt morgens frische Brötchen, eine Getränkemarke nachmittags ihr Sommerangebot. Diese Kontextrelevanz steigert die Wirkung von Werbebotschaften erheblich – und unterscheidet digitale POS-Systeme grundlegend von klassischen Aufstellern.

  • Dynamische Inhalte: Werbemotive lassen sich in Echtzeit anpassen – ohne Druckkosten, ohne Logistikaufwand.
  • Frequenzbasierte Reichweite: Hochfrequentierte Standorte wie EDEKA-Märkte erzielen täglich tausende Sichtkontakte mit einer klar definierten lokalen Zielgruppe.
  • Messbarkeit: Impression-Daten, Ausspielzeiten und Spotfrequenzen sind transparent und auswertbar.
  • Niedrige Streuverluste: Werbung erreicht Konsumenten genau in dem Moment, in dem sie Kaufentscheidungen treffen.

Wer profitiert am meisten von Retail Media?

Retail Media ist besonders wirksam für Marken, die im Lebensmitteleinzelhandel präsent sind oder lokale Bekanntheit in einem definierten Einzugsgebiet aufbauen möchten. Regionale Dienstleister, Lebensmittelmarken, Fitnessstudios, Immobilienmakler oder Gesundheitsanbieter – sie alle profitieren davon, potenzielle Kunden genau dort anzusprechen, wo sie täglich einkaufen.

Retail Media ist nicht der Kanal der Zukunft. Er ist der Kanal der Gegenwart – und die meisten Marken haben ihn noch nicht für sich entdeckt.

Retail Media in der Praxis: Das Medyon-Netzwerk

Medyon betreibt ein wachsendes Netzwerk digitaler POS-Screens in EDEKA-Märkten in München und der Region. Die Standorte sind sorgfältig ausgewählt: hohe Kundenfrequenz, breite demografische Abdeckung, maximale Sichtbarkeit. Werbetreibende buchen feste Ausstrahlungszeiten und erreichen so täglich zehntausende Sichtkontakte mit einer lokalen, kaufbereiten Zielgruppe.

Das Ergebnis: Retail Media ist keine Frage des Budgets, sondern der Strategie. Auch kleinere und mittelständische Unternehmen können mit überschaubaren Investitionen eine Präsenz aufbauen, die nationale Marken sonst teuer erkaufen müssen. Wer heute in Retail Media investiert, sichert sich Sichtbarkeit genau dort, wo Kaufentscheidungen fallen.

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