DOOH

DOOH + Mobile: Das Omnichannel-Duo, das Ihre Kampagnen verdoppelt

Wer DOOH isoliert schaltet, verschenkt die Hälfte seines Potenzials. Die Kombination mit Mobile-Retargeting erzeugt eine Wirkungskette, die Einzelkanal-Kampagnen nicht replizieren können.

20. Januar 20265 Min. LesezeitMedyon Redaktion

Digitale Außenwerbung erzeugt Aufmerksamkeit. Mobile-Werbung erzeugt Handlung. Wer beides verknüpft, erzeugt einen Wirkungskreis, den kein Einzelkanal replizieren kann. Und genau das macht die Kombination von DOOH und Mobile-Marketing zu einer der effektivsten Mediastrategien des Jahres 2026.

Wie die Wirkungskette funktioniert

Ein Nutzer sieht ein DOOH-Motiv am Supermarkt. Das Motiv erzeugt einen ersten Markenimpuls, ohne dass eine Handlung erforderlich ist. In den folgenden Stunden oder Tagen sieht dieselbe Person eine mobile Anzeige – als In-App-Banner, Social-Media-Post oder Push-Benachrichtigung. Die zweite Botschaft trifft auf vorhandenes Markenwissen und konvertiert dadurch deutlich häufiger als eine Kaltansprache.

Geo-Fencing als Verbindungsglied

Moderne DOOH- und Mobile-Systeme nutzen geografische Datenpunkte, um Personen, die sich in der Nähe eines Screens aufgehalten haben, im Anschluss mobil anzusprechen. Dieses Geo-Fencing ermöglicht eine präzise Zielgruppenansprache ohne Third-Party-Cookies: Der Aufenthalt in einer bestimmten Zone wird zum Targeting-Kriterium.

  • DOOH schafft Awareness: Großformatig, unübersehbar, im öffentlichen Raum – ideal für Markenbekanntheit
  • Mobile aktiviert die Conversion: Kanalspezifische Call-to-Actions, direktes Retargeting, messbare Klick-Aktionen
  • Die Sequenz verstärkt beide Kanäle: Personen, die beide Touchpoints erleben, konvertieren bis zu 48 % häufiger als nach einem Einzelkontakt
  • Attribution wird greifbarer: Durch Geo-Daten lässt sich der Pfad von der DOOH-Exposition zur mobilen Aktion nachvollziehen

Praktisches Beispiel: Lokale Kampagne mit nationalem Markeneffekt

Ein regionaler Fitnessstudio-Betreiber schaltet DOOH-Screens in Einkaufszentren und Supermärkten im Einzugsgebiet. Parallel werden Geo-Fences um diese Standorte gezogen. Personen, die sich in der Nähe aufhalten, erhalten in den folgenden 72 Stunden Mobile-Anzeigen mit einem zeitlich begrenzten Angebot. Das Ergebnis: Die Mobile-Kampagne erzielt dreifach höhere CTRs als eine vergleichbare Kaltansprache ohne DOOH-Primer.

DOOH ohne Mobile-Verlängerung ist Awareness ohne Abschluss. Mobile ohne DOOH-Primer ist Kaltakquise. Erst zusammen entsteht ein System, das Markenaufbau und Conversion verbindet.

Medyon plant und steuert integrierte DOOH-Mobile-Kampagnen aus einer Hand – von der Standortauswahl und Screen-Buchung bis zur Mobile-Retargeting-Konfiguration und abschließenden Attributionsanalyse.

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